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Scanner für Negative und Dias

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    • Scanner für Negative und Dias

      Mein Dad hat mir heute eine Schachtel Dias mit Babyaufnahmen von mir gezeigt, die kannte ich noch gar nicht und nun überlegen wir ob wir die Dias ins Labor geben um sie digitalisieren zu lassen oder ob es in der Menge nicht preiswerter ist, sich so einen Scanner für zuhause zuzulegen. Hat jemand schon Erfahrungen mit solch einem Gerät und weiß mehr über Anschaffungskosten und vor allem die Qualität der gescannten Bilder.
    • RE: Scanner für Negative und Dias

      Hallo Annie,

      ich habe mich auch mal mit dem Gedanken getragen, mir so einen Scanner für Negative anzuschaffen. Da das Ganze nicht billig ist und seit der
      Digitalfotografie relativ wenig gebraucht wird, habe ich für Auftragsarbeit
      entschieden. Neue Negative wird es in Zukunft kaum oder nur begrenzt geben, deshalb lohnt sich so eine Anschaffung nicht. Negativfilme müssen vorher sowieso entwickelt werden und dafür ist eine Dunkelkammer nötig.

      Gruß Phoenix, der hofft, dir bei der Entscheidungsfindung geholfen zu haben.
    • Hallo Phönix, erstmal danke für die Entscheidungsfindung :) Ich seh das allerdings etwas anders. Hab mich mal im Internet schlau gemacht und solche Scanner schon ab 99 € gesehen, nach oben hin gings natürlich weiter, 159 €, 189 €, das waren aber dann schon Profiteile. Ein einziges Dia im Labor zu scannen kostet 0,49 ct, ein einzelnes Bild im Negativstreifen sogar 0,69 ct! Die CD nochmal 2,99 € Das finde ich schon sehr teuer und bei einer größeren Anzahl von Dias oder Negativen hat man die Kosten bald wieder raus. Eine Freundin meiner Mum hat mich letztens auch gefragt, ob ich ihre Dias zum Scannen mit ins Labor nehmen kann. Sie würde mir vielleicht auch ein paar Euro geben wenn ich es für sie machen täte.

      Ich habs ja auch erstmal nur überlegt ob sich sowas für die Zukunft lohnen würde, mal sehen. Vielleicht kann ich auch meinen Dad irgendwie positiv beeinflussen dass wir sowas unbedingt brauchen 8)
    • du kannst die dias projezieren und abfotografieren, einen diareplikator, einen flachbettscanner mit durchlichteinheit oder einen richtigen dia/negativ scanner verwenden.

      bei einer schachtel dias (<100 Stück) würde ich dir das abfotografieren, papierabzüge abscannen, einen dia-service oder sich einen flachbettscanner anzuschaffen empfehlen, weil man letzteres auch für andere dinge gut brauchen kann.

      ich konnte mir mal von hans einen richtigen diascanner (schweineteuer!) ausleihen, aber soweit ich mich entsinne, brauchst du dafür eine scisi-karte.

      im gegensatz zum üblichen flachbettscanner mit durchlichteinheit, hatte der eine ordentliche auflösung und einen ordentlichen kontrastumfang.

      das hauptproblem beim dia scannen ist der staub und die fehlfarben.
      aus einem alten dia ein bild zu machen, das heutigen qualitätsansprüchen genügt, setzt ausreichende bildbearbeitungskenntnisse und einiges an fleiß voraus.
      beim scanservice oder bei den papierabzügen kannst du zumindest staubfreie scans und farb automatiken erwarten. insofern würd ich meinen, wenn das ergebnis ordentlich ist, sind 49,- ct pro bild angemessen.

      ich weiß nicht wie lange lichtbringer für die bearbeitung gebraucht hat, aber eine halbe stunde würde ich schon rechnen. und von den paar hundert dias, die ich seinerzeit eingescannt habe, sind die meisten noch völlig unbearbeitet.

      und die super 8 filme meines vaters auf dvd, sowie meine digitalisierte schallplattensammlung – man sollte sich genau überlegen, was man wirklich behalten will....
    • Original von Gerano
      und die super 8 filme meines vaters auf dvd, sowie meine digitalisierte schallplattensammlung – man sollte sich genau überlegen, was man wirklich behalten will....


      also für das Digitalisieren von Schallplatten habe ich außer Zeit kaum
      technisches Gerät gebraucht oder zusätzlich kaufen müssen.
      Der Plattenspieler wird direkt mit dem PC verbunden und kostenlose Musikbearbeitungssoftware gibt es ausreichend. Mehr braucht man eigentlich nicht.

      Gruß Phoenix
    • Ich möchte das alte Thema mal wieder hervorkramen:

      Mein Uraltscanner HP 3300C funktioniert nicht mehr so wirklich mit Windows 7 und daher soll Ersatz ran.

      Trotz das ich wenig Negative scanne, soll es ein Scanner mit Durchlichteinheit werden....
      Als erstes fiel mir dieser auf:

      Canon LiDE 700F

      Was meint ihr? Brauchbar?
      derzeit auf Photoshop-Composing-Ebenen-Trip
    • so wie das auf der HP von canon klingt kann der nur KB negative

      Eine spezielle aufsteckbare Durchlichteinheit (im Lieferumfang enthalten) ermöglicht Scans von KB-Filmstreifen (je eine Aufnahme) mit einer Auflösung von bis zu 9.600 x 9.600 dpi. Damit scannen Sie Ihre Negative oder ungerahmten Dias einzeln mit unglaublicher Detailpräzision, ideal für Detailausschnitte und starke Vergrößerungen.


      wenn würde ich gleich gucken, dass der mittelformat oder vielleicht noch n bisschen größer schaft - oder meinst du nicht?
      Um weitere Kosten zu vermeiden, möchte Ich sie bitten davon abzusehen mir weitere Mahnungen zu schicken.
      Die Wahrheit liegt nicht in mehr Antworten, sondern in weniger Fragen

      oder auf meiner neu gestalteten hp -> www.styxn.de
    • hmm die planlage...
      mein HP Scanjet hatte eine durchlichteinheit, die nur so groß war, dass man KB dias und negative scannen konnte. beim lesen klang es so, dass bei dem canon ein ähnliches system verwendet wird.
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    • images.vistek.ca/prodimgdetail/242955_c.jpg

      und hier vom 500er youtube.com/watch?v=ui0Z7rHSu-A

      edit: ich neige dazu nur noch technische geräte zu kaufen, von denen ich die bedienungsanleitung im netz finde :)
      Um weitere Kosten zu vermeiden, möchte Ich sie bitten davon abzusehen mir weitere Mahnungen zu schicken.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Styxn ()

    • also ich hätte noch einen canon lide 80 abzugeben, der wohl mit dem treiber vom lide 70 auch win 64 kann. eine durchlichteinheit für ein kb bild hat der auch.
      wohl so ähnlich wie beim 700f, d.h. einen filmstreifen einscannen ist mühsam.

      mf scans kannste damit definitiv vergessen, es sei denn du willst die einzelteile stichen.

      also ich bin der meinung, du solltest die 100 € zum 700f drauflegen und dir einen canon 8800f, einen epson V 500 oder einen V700 leisten, um dir die option mf offen zu halten.

      bist du sicher, dass du maximal kb einscannen willst, dann kauf dir irgendeinen billigscanner ohne durchlichteinheit (oder nimm meinen lide 80) und für das kb einen plustek 7600i oder einen Reflecta ProScan 7200. alles andere ist unsinnig wegen auflösung, dichte und staubentfernung. da könntest du dann gleich auf die durchlichteinheit verzichten und die abzüge einscannen. die offenbarung beim scannen mehr rauszuholen als in den üblichen abzügen steckt wirst du dann allerdings nie erleben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerano ()

    • gibts ne seite mit auflösungsbeispielen von scans?
      wo mehrere gegeneinander gestellt werden. bei ebay tauchen ja immer öfter gebrauchte ältere filmscanner auf, die grad noch so auf XP 32bit laufen ^^ aber die haben dann auch "nur" 2400 oder 3600dpi. wenn ich dann daten wie 9600x9600 wie hier vom 9000f lese denke ich mir... 100-200€ für n gebrauchten filmscanner ausgeben oder 200€ fürn flachbett... mittelformat hätte ich derzeitig eh nicht zu scannen...
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    • MF scannen - Teil 1

      Sooooo, den kram ich jetzt nach über einem Jahr mal aus...
      Ich habe nun auch seit einiger Zeit einen MF-Negativfilm bei mir liegen und diverse Versuche bzgl. abfotografieren und Eigenbau-Reflektoren hinter mich gebracht. Im Ergebnis davon hat manches funktioniert, manches war ein totaler Reinfall und das Gelbe vom Ei war keines davon.
      Also hab ich mich nach einem gebrauchten Film-Scanner umgesehen. Die Kriterien waren:
      1.) Preis allenfals bis 60€
      2.) KB und MF fähig
      3.) Silverfast sollte für den Scanner tauglich sein
      Und so wie es kam, gibt es unter Win7 bzw. Win8 wohl so einige Scanner, für die keine Treiberunterstützung vorhanden ist und die sich nun in der Bucht tummeln.

      Hängengeblieben bin ich an einem Canoscan 8000F für nicht einmal 30€. Damit wäre Punkt 1.) der Kriterien erfüllt. Zu Punkt 2.) ist er offiziell nur KB-fähig und liefert dafür auch die entsprechenden Rahmen mit. Die Durchlichteinheit ist aber breit genug, um einen MF-Streifen (dann logischerweise ohne Rahmen) aufzunehmen und (bei entsprechender Unterstützung der Scansoftware) einzulesen. Also ebenfalls: erfüllt! Und zu guter Letzt: Silverfast 6.6 kann mit diesem Scanner wunderbar umgehen.
      Also ersteigert, bezahlt und dann auf das Paket gewartet. Euch lasse ich jetzt aber nicht so lange warten, sondern komme gleich zum Praktischen:
      Ich habe mir dann von Silverfast und Vuescan die Demoversionen installiert sowie die originale Scansoftware von Canon. Der Test konnte beginnen....

      Der Scanner selbst bietet eine Auflösung von 2400 x 4800 dpi (interpoliert höher, aber das lasse ich außen vor). Für das gewünschte Bildformat 20x20cm bei 300dpi bedeudet das eine Vergrößerung um den Faktor 3,3. Rein rechnerisch sollte also eine Scanauflösung von 990dpi ausreichen. Da diese krummen Zwischengrößen meist nicht auswählbar sind, gilt die nächst höhere Auflösung mit 1200dpi.

      Eines muß aber noch gesagt sein: Die originale Canon-SW ScanGear läßt sich sowohl als Stand-alone als auch als PS-Plugin installieren. Beides funktioniert, bietet aber unterschiedliche Funktionsumfänge. In Folge dessen bin ich auf das Plugin gewechselt, da bei der Stand-alone-Variante die max. Scanauflösung 600dpi betrug und der zu scannende Bereich nicht frei wählbar war, also immer nur den schmaleren KB-Bereich. Im Plugin gab es diese Einschränkungen nicht.

      Die Installation verlief bei allen drei Programmen reibungslos. Der Scan bei 1200dpi lief bei Silverfast ziemlich flott, Vuescan war da schon etwas gemächlicher und ScanGear brauchte für den 3er-Streifen geschlagene 24 Minuten. Ohne Kratzer und Staubentfernung wohlgemerkt! Interessanterweise scannte Vuescan nur mit 600dpi, obwohl ich 1200dpi eingestellt hatte. Aber es war schon spät und so unterstelle ich mir hier einen Bedienungsfehler.

      Im Ergebnis ein Beispielbild (jpg) aus dem Streifen von jedem Scanner:
      scan-gear bei 1200dpi 8,7MB
      silverfast bei 1200dpi 6,7MB
      Vuescan bei 1200dpi 2,0MB

      Vuescan ist dahingehend irritierend, das in den Dateieigenschaften nur 600dpi stehen und die Größe von 2MB auch dafür spricht. Die Auflösung selbst liegt aber im gleichen Bereich wie die anderen Bilder mit etwa 2900Px Kantenlänge.


      Fortsetzung folgt....
      Ich bin immer so müde! Außer wenn ich schlafe....dann geht's...

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    • RE: MF scannen - Teil 2

      Die so erstellten Bilder habe ich auf 300dpi herunterskaliert bei Beibehaltung der ca. 2900Px und nunmehr ca. 24cm Kantenlänge. Hier nun ein 100% Ausschnitt aus jedem Bild zum direkten Vergleich:


      Es geht gleich weiter....
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