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ehem. Fliegerhorst Preschen

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    • ehem. Fliegerhorst Preschen

      Tief in der brandenburgischen Provinz, genauer gesagt zwischen Döbern und Forst liegt die Gemeinde Jocksdorf. Der Ort Bohsdorf (das aus Strittmatters "Der Laden") befindet sich ebenfalls in der Nähe.
      Dort in einem unscheinbaren Waldstück befindet sich der ehemalige Fliegerhorst Preschen.
      Zu Zeiten des dritten Reiches einer der modernsten Militärflugplätze, wuurde er durch die NVA bis 1990 genutzt und anschließend bis 1994 durch die Bundeswehr betrieben. Dort war das einzige Mig 29 Geschwader der Bundeswehr stationiert, welches ab 1994 nach Laage bei Rostock verlegt wurde.
      Doch zurück zum Fliegerhorst ...

      Lage und Zugang:
      Recht abgeschieden (wie immer) und echt unscheinbar in einem Waldstück versteckt. Der Fliegerhorst ist über verschiedene Ausfalltore zu erreichen. Am einfachsten natürlich über die ehemalige Hauptwache, welche direkt hinter einer Soldatenwohnsiedlung liegt.
      Die Straßen sind allesamt gut ausgebaut und die Tore sind nicht zu hoch. Also eine kleine akrobatische Einlage und man ist auf dem Gelände.
      Was ich in Erfahrung bringen konnte ist, dass das Gelände jetzt einer Firma (Point 36 Development)gehört, die auf der Runway jegliche Art von Rennen veranstaltet.
      Im Normalfall sollte das Haupttor geöffnet sein.
      Da das Gelände recht weitläufig ist, sollte es einem möglich sein ungesehen auf dem Geländer herum zu toben. Hier eine Aufnahme des Geländes aus Google Earth:




      Objekte und Fotografierenswertes:
      Das Areal ist riesig, ich war vergangene Woche fast 3 Stunden darauf unterwegs und habe noch nicht alles gesehen und war noch lange nicht in allen Gebäuden. Ein paar Impressionen konnte ich einfangen, ich habe sie im Anhang und der Galerie versteckt.
      Ich habe das alte Offzkasino, den Sanbereich einen Flugzeugbunker und ein Unterkunftsgebäude von innen gesehen ... Ich fande die Motivvorlagen einfach klasse. Leider hatte ich noch lange nicht genug Zeit um in aller Ruhe zu fotografieren. Das werde ich aber demnächst mal nachholen.

      Probleme:
      Also es hängt am Eingang ein Schild wo man eine Telefonnummer findet, um das Gelände zu besichtigen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass in dem Moment als ich das Schild festhalten wollte, kam eine extrem unfreundliche Person und belehrte mich darüber, dass das Gelände nicht betreten werden darf.
      Ich werde die Nummer aber nachreichen, meine Verwandten wohnen dort gleich ums Eck.

      Fazit:
      Wer ein Faible für alte militärische Anlagen hat und auch auch verfallene Gebäude steht, der ist auf dem Areal bestens bedient.
      Ein Besuch ist dieses Areal alle mal wert und jedem der es mag zu empfehlen.

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