Beiträge von Flitzpiepe

    Vielleicht ist es ja kein Entweder oder, sondern ein sowohl als auch. Wenn ich die Möglichkeit habe, d.h. wenn sich das Objekt nciht bewegt, dann mache ich so viele Bilder, bis ich genau das habe, was in meinem Kopf ist. Wenn nichts in meinem Kopf ist, aber Bild(er) entstehen sollen, dann fange ich einfach an zu knippsen und baue das Bild nach und nach auf, indem ich schaue, was mir gefällt und was mir nicht gefällt. Bei z.B. (kleinen) Kindern wird da so nix, die haben die Angewohnheit, sich zu bewegen und recht schnell keine Lust mehr zu haben. Egal wie, meine Faustregel ist, so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Was nötig ist, entscheide ich und nicht jemand aus nem Youtube Video oder ein Workshopleiter oder so.
    Kurz: mach einfach das, was für dich am besten funktioniert.

    Wenn ich das Bild spiegle, macht es für mich wieder als Querformat recht ansprechend. Verläuft einfach von links nach rechts, vom dunklen ins helle zur Sonne und weiter zu der Baumreihe. Ist natürlich auch wieder eine Ansichtssache, da für mich die Perspektive "Neu" ist, einem anderen Betrachte aber nicht bewusst ist.


    Na ja, meiner Ansicht nach funktioniert es auch so nicht, aus 2 Gründen:

    Der Blick geht i.d.R. zur hellsten Fläche. Das ist der bereich rechts oben. Da ist nichts. Außerdem isr die für mich deutlichste Linie die der bäume, die von Bildmitte links nach Bildecke rechts unten führen. Sie führen damit gerade wegs zum langweiligsten Teil des Bildes und dann aus dem BIld heraus.
    zwei kleinigkeiten noch: Die sonne wirkt hier eher störend und der Horizont verläuft fast mittig.

    Bild 2 ist in der Bildausschnittvariante (so wie ich es hier sehe, ohne darauf zu klicken) auf quer gecropt wirklich gut. Schöne Sonne, tolle Schatten, tolle Farben, tolle Führungslinien. Im ersten Bild geht das INteressante durch das LAngweilige (links) unter. Im Hochformat ist zu viel Überflüssiges oben und unten.
    ICh finde nicht unbedingt, dass weniger mehr ist, ich denke, dass es wichtig ist zu sehen, was tatsächlich interessant an dem ist, was man mit den Augen sieht und versucht, dass so aufzunehmen, dass das transportiert wird. Das braucht Übung und Erfahrung und manchmal auch mehrere Versuche. Außerdem ist es nützlich, die wesentlichen Kompositionsregeln zu kennen (nur wenn man sie kennt, kann man sich bewusst und kreativ brechen). Ich versuche das Bild natürlich im Sucher "richtig" zu treffen, aber manchmal hilft schon das Croptool sehr.
    Ich fand übrigens, auch wenn der Ken Rockwell umstritten ist und hier und da Unsinn (aus meiner Sicht) erzählt, seine FART Methode ganz hilfreich.
    https://kenrockwell.com/tech/fart.htm

    Ich hab an der Frotz.Box über USB3.0 zwei externe 3.5" Platten dran. Wird im lokalen Netzwerk als Netzwerkspeicher hauptsächlich für Multimedia genutzt. Übertragungsgeschwindigkeit per LAN ist 10-30MB, warum so wenig, hab ich nicht herausgefunden. Alles andere habe ich noch nicht getestet. Preis/GB ist bei 3.5" Externen momentan noch am besten.

    Das Universalteil wird auf den Filteranschluss gerschraubt. Finde ich ungünstig. Die Struktur ist meines Wissens nach da, um Reflektieren durch die Gegenlichtblende selbst zu minimieren (manch billiger Nachbau glänzt sehr, sodass er selbst das Licht auf die Linse streut). beim Original kannst du dir relativ sicher sein, dass es zur Linse passt und es nicht zu zusätzlicher Vignietierung oder gar Schatten im Bild kommt. Das kannst du, insbesondere bei einem Universal nicht sein.

    Ich bin kein Kombinatsmitglied. Ich bin nicht sicher, da ja die Satzzeichen zumindest missverständlich genutzt sind, ob es sich um eine Frage handelt. Ich vermute es jedoch und beantworte folgendermaßen: Die Veranstaltung ist als "öffentlich" gekennzeichnet. Wenn du da auftauchst bist du gleichzeitig Besucher und (zumindest für die, die dich nicht kennen) so lange ein Fremder, bis du jemandem (oder allen) mindestens deinen Namen verraten hast. Dann ist zumindest dieser bekannt (daher das Wort "Bekannter").

    bei diesem Bild hast du direkt in die Sonne fotografiert, ganz rechts. Klar, dass da die Stelle ausbrennt. Die direkte Sonne von schräg rechts sorgt noch zusätzlich für Störungen (Lenseflares), was auch die Farbdarstellung und den Kontrast negativ beeinflusst. Auf dem Histogram ist das ausbrennen eineindeutig zu erkennen. Bei dem Bild "nach rechts fotografieren" ist quasi nicht möglich, weil die Sonne immer ausgebrannt sein wird, es sei denn du fotografierst durch einen dicken dicken ND FIlter (dann ist der Rest aber schwarz). Du hast dir hier eine extrem ungünstige Stelle ausgesucht um ein Bild zu machen, oder die falsche Tageszeit.

    nein, ich meine nach Rechts belichten, nach Links entwickeln. Bei hoher Dynamik entscheidet deine Kamera ausgewogen zwischen beiden übeln und lässt beides ein wenig zu. Du kannst das steuern RAW fotografieren, so weit nach rechts belichten, wie möglich, ohne das die Lichter ausbrennen. Es kann sein, dass bei hoher Dynamik das Bild dann recht dunkel wird, aber das lässt sich relativ gut korrigieren. Die Tiefen ziehst du dann mit DT wieder rauf. bei geringer Dynamik wird das Bild sehr hell, das kannst du dann sehr schön nach unten korrigieren, Vorteil ist hier, dass du weniger Rauschen in den Tiefen hast. Magic Lantern als Custom Firmware kann das (expose to the right) übrigens automatisch.


    Oder besser, du nutzt das licht, wie du es möchtest, überlegst dir, wann dein Objekt in welchem Licht aus welchem Winkel gut aussieht. Morgens z.B., wenn die Sonne recht tief ist, kannst du prima 90° zur Sonne fotografieren und bekommst tollen blauen Himmel.

    Kurz gefasst: Kameras haben nicht den gleichen Dynamikumfang wie das menschliche Auge. Teurere Kameras haben (i.d.R.) einen höheren Dynimikumfang als jene im Einsteigerbereich. Bei hohen hell-dunkel-Unterschieden sind auch diese überfordert. War bei Film schon so, allerdings genau anders herum. Film konnte die Lichter besser darstellen, was abgesoffen war an Tiefen war weg. Digital lassen sich (je nach Kamera) die Tiefen gut wiederherstellen, was ausgebrannt ist, ist weg. Deshalb empfiehlt es sich nach rechts zu belichten und RAW zu fotografieren, dann ggf. die Tiefen hoch ziehen. Wenn man ein bisschen geübt hat und das Licht "lesen" kann, kommt man aber auch mit einer nicht so "guten" Kamera gut zurecht.